{"id":96,"date":"2017-02-18T17:39:05","date_gmt":"2017-02-18T16:39:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwerpunkt-galerie.de\/?page_id=96"},"modified":"2017-02-19T18:47:40","modified_gmt":"2017-02-19T17:47:40","slug":"maren-profke","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.schwerpunkt-galerie.de\/index.php\/maren-profke\/","title":{"rendered":"Maren Profke"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Maren Profkes Illustrationen entstehen relativ schnell und analog in einem eher skizzenartigen Stil von denen manche danach noch ein wenig mit dem Computer bearbeitet werden. In ihrer Arbeit besch\u00e4ftigt sie sich mit der Wechselwirkung zwischen dem Individuum als sozialem Menschen und dem Erleben der Einsamkeit in der Ironie des Alltages. Diese Betrachtungen stellt sie in Bezug zur Vergangenheit ihrer Familie. Dabei erz\u00e4hlen viele ihrer Bilder eine Geschichte, die abgr\u00fcndig und ironisch zugleich ist.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ihre Bilder werden bev\u00f6lkert durch allerlei eigenwillige Charaktere menschlicher oder tierischer Natur und oft auch Mischwesen aus beiden : Es gibt Hunde mit vielen Augen, Tiere in menschlicher Kleidung, und Menschen, die ein Federkleid tragen und selbst die Dinge scheinen ein Eigenleben zu haben. Dabei scheint die Identit\u00e4t und das Sein der Figuren stets neu zur Disposition zu stehen, als seien sie nicht sicher, wer und was sie sind, wer sie vielleicht noch sein werden und wo sie sich in der Welt verorten sollen. Die Figuren erscheinen oft in einem nicht n\u00e4her definierten wei\u00dfen oder schwarzen Raum, in dem sie elementaren emotionalen und zwischenmenschlichen Situationen ausgesetzt sind. Bei einer Frau in einem ihrer Bilder ist die Verwirrung buchst\u00e4blich sichtbar: Anstelle ihre Kopfes ist nur ein schwarzes Kn\u00e4uel und Wirrwarr von Strichen zu sehen. Auch die Kommunikation der Figuren untereinander scheint manchmal eine ganz eigene zu sein, sie findet vor allem in Form von au\u00dfergew\u00f6hnlichen, in unserer Sprache unbekannten, Lauten statt, die comichaft in Sprechblasen zu lesen sind. Und so eigenwillig, schrullig und verst\u00f6rend einige der Figuren auf den ersten Blick wirken, so menschlich und liebenswert macht sie das auch, in all ihren Unzul\u00e4nglichkeiten. Sie sind bitters\u00fc\u00df und herzergreifend zugleich, in ihrer Unsicherheit, Verlorenheit und Einsamkeit in den Verstrickungen des Lebens. An ihrem Beispiel entlarvt Maren Profke exemplarisch und auf ironische Weise die Absurdit\u00e4t des allt\u00e4glichen Daseins. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Maren Profke arbeitet haupts\u00e4chlich analog mit Tusche und Buntstift und bei ihren Malereien auf Leinwand auch mit Acrylfarben. Wenn sie nicht illustriert oder malt, stellt sie nach eigener Aussage gerne \u201eunordentliche Sieb- oder Linoldrucke her, macht Kunstprojekte mit Pappe ( z.B. als Kunstintervention bei der Party-Reihe Polywaggons ) und Streetart mit so genannten \u201e Cut outs\u201c. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Maren Profke ist 1979 in Stuttgart geboren und absolvierte ein Studium der Erziehungswissenschaften an der Universit\u00e4t in T\u00fcbingen,ein Zeichenstudium am Zeicheninstitut T\u00fcbingen, sowie eine Ausbildung als Kunstp\u00e4dagogin an der Akademie Remscheid. Sie arbeitet seit 2008 als freie Illustratorin und Kunstp\u00e4dagogin in Esslingen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.marenprofke.eu\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">http:\/\/www.marenprofke.eu<\/span><\/span><\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maren Profkes Illustrationen entstehen relativ schnell und analog in einem eher skizzenartigen Stil von denen manche danach noch ein wenig mit dem Computer bearbeitet werden. In ihrer Arbeit besch\u00e4ftigt sie sich mit der Wechselwirkung zwischen dem Individuum als sozialem Menschen und dem Erleben der Einsamkeit in der Ironie des Alltages. 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